Zehn Jahre älter – aber mit erstaunlichen Parallelen zu „Strich durch die Rechnung“

Schon der Historiker Lars Amenda erwähnt im Buch zum Film „Strich durch die Rechnung“ den zehn Jahre älteren und 1922 produzierten Stummfilm „Die siebente Nacht“, der im Milieu des Berliner „Sechs-Tage-Rennens“ spielt.

Das Zeughaus-Kino im Deutschen Historischen Museum in Berlin bringt diese Filmrarität am 18. August 2021 auf die Leinwand.
Christine Kisorsy vom DHM schrieb zu dieser Filmaufführung die Ankündigung. Gerade die Filmbeschreibung von „Die Siebente Nacht“ enthält einige Überraschungen. Hervorstechend sind vor allem mehrere inhaltliche Angaben, die deutliche Bezüge zum dem 1932 produzierten UFA-Tonfilm „Strich durch die Rechnung“ aufweisen. Aber lesen Sie selbst:
In „Die siebente Nacht“ trainiert der Zeitungsbote Franz für das Berliner Sechs-Tage-Rennen, um das Preisgeld für seine schwer erkrankte Mutter zu gewinnen. Auf seine Bekanntschaft mit der reichen Amerikanerin Miss Maud reagieren sowohl Franz‘ Freundin Anni als auch Miss Mauds zwielichtiger Freund Fürst von Schliefen mit Eifersucht. Nach einer Sabotage verunglückt Franz mit seinem Fahrrad. Er muss sich zwischen Miss Maud und Anni entscheiden. Das Sechs-Tage-Rennen in Berlin war in den 1920er Jahren sowohl ein gesellschaftliches als auch ein sportliches Großereignis. „Die siebente Nacht“ verbindet Spielszenen und dokumentarische Aufnahmen, die auch die Berliner Meisterfahrer Franz Krupkat, Karl Saldow und Walter Rütt zeigen. (Text: Christine Kisorsy/Deutsches Historisches Museum)

Weitere Informationen unter: https://www.dhm.de/zeughauskino/vorfuehrung/die-siebente-nacht-der-spiel-und-sportplatz-im-neuen-und-alten-berlin-frauensport-6465/

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